Am ersten Tag schuf die Initiative Furt und Beete.

Tag 1 des Experiments, die Krumme Straße zu teilen, war amüsant. Die Beete fürs Urban Gardening stehen, die Blümchen grüßen 🌸🌼. Die handgefertigten Sitzbänke laden ein. Die Fußgängerfurt erlaubt nun endlich, sicher vom Gehweg auf den Platz zu kommen. Und alle sind eingeladen, sich hier zu treffen.

Zum Auftakt der Teilung unserer geliebten Krumme Straße in einen nordlichen geraden und einen südlichen krummen Abschnitt, spielt das Quartett der Al Forno Jazz Band Berlin (www.alforno-jazz.de). Bitte tun Sie es den Kindern gleich und gehen Sie anschließend auf unsere Spendenseite bei Changing Cities.

Nicht wenige Autofahrer fühlen sich aber offenbar in ihrem urdeutschen Recht zum Rasen behindert: einige fahren kurzerhand über den Gehweg des Platzes, andere wenden mit quietschenden Reifen und beschleunigen mit maximaler Drehzahl die Goethestraße hinunter Richtung Leibnizstraße. BeobachterInnen waren schockiert.
Da das vorherzusehen war, enthält unser Kiez-Konzept noch weitere Maßnamen der Verkehrslenkung. Wer in den Kiez hineinfährt, kann nur an der gleichen Seite wieder hinaus. So wäre zu erreichen, dass Fahrzeuge im Transit, die lediglich durch den Kiez abkürzen möchten, außen vor bleiben. Anwohner wüssten das und regen sich nicht auf. Leider sind wir und vor4 allem das Amt noch nicht so weit.

Erfreulicherweise hat die Diskussion bereits begonnen: der erste anonyme Brief wurde an eine Bank getackert.

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2 Gedanken zu “Am ersten Tag schuf die Initiative Furt und Beete.”

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