Nachbar*innen helfen Nachbar*innen

Wir alle können und wollen etwas tun, um als Gemeinschaft solidarisch und rücksichtsvoll diese Wochen zu überstehen. Wie viele andere Initiativen, Kirchengemeinden und Institutionen bieten wir aktiv HIlfe in unserem Kiez an für alle Nachbarinnen und Nachbarn, die zu Risikogruppen gehören, die schwere Sorgen und Nöte haben, die allein sind.

Inzwischen hat sich die Nachbarschaftshilfe in Charlottenburg-Wilmersdorf unterstützt durch das Bezirksamt orgnaisiert und aktiviert. Es gibt sogar eine Hotline

030 90 29 14 9 70

Wir unterstützen diese Nachbarschaftshilfe im ganzen Stadtteil sehr gern und zitieren aus dem Aufruf:

Wir bringen diejenigen, die Hilfe brauchen, und diejenigen, die sie bieten können, zusammen: z. B. um einkaufen zu gehen, den Hund auszuführen oder auch für einen telefonischen Kontakt gegen die Einsamkeit.

Bitte tragt euch hier ein, wenn ihr Hilfe leisten könnt und wollt,
und hier, wenn ihr selbst Unterstützung braucht.

Die eingehenden Angebote werden auf die lokalen Initiativen verteilt, damit sich in der Nachbarschaft geholfen wird und niemand unnötig weite Wege in Kauf nehmen muss.

Es gelten dabei folgende Regeln:

  1. Es geht nur um ehrenamtliche, unentgeltliche Hilfe, es darf keine Vergütung verlangt werden.
  2. Bitte minimiert persönliche Kontakte: Einkaufslisten können telefonisch weitergegeben werden, Einkäufe vor der Haustür abgestellt werden und das Geld für den Einkauf per Briefumschlag ebenfalls an der Haustür bereitliegen oder überwiesen werden.
  3. Uns ist Datenschutz auch in diesen Zeiten wichtig, deshalb veröffentlichen wir eure Angaben keinesfalls. 
  4. Geht keine Risiken ein, und wenn ihr euch krank fühlt, sagt Bescheid – andere können eure Aufgaben übernehmen.
  5. Wir vermitteln nicht nur – wir fühlen uns auch verantwortlich; bitte wendet euch an uns, wenn es Probleme gibt.

Das könnt ihr tun:

  1. Füllt das Online-Kontaktformular aus, wenn ihr helfen könnt und wollt und
  2. druckt diesen Zettel hier aus, tragt euch ein und hängt ihn in eurem Hausflur aus.
  3. Verbreitet den Zettel in der Arztpraxis, der Apotheke, hängt ihn in die U-Bahnstation …
  4. Ruft die Menschen in eurer Nachbarschaft an, werft ihnen eine Nachricht in den Briefkasten, wenn ihr meint, dass sie Hilfe brauchen könnten.
  5. Wenn ihr mit Spenden helfen wollt: Es wird passieren, dass Einkäufe nicht bezahlt werden (können), dass vielleicht Benzingeld oder andere Auslagen zu erstatten sind. Wenn Ihr dabei helfen wollt, freuen wir uns über eine Spende mit dem Vermerk Nachbarschaftshilfe auf das Konto des gemeinnützigen Vereins Interkulturanstalten Westend e. V. bei der Berliner Sparkasse: IBAN DE64 1005 0000 0190 5446 35, BIC BELADEBEXXX.

Wir schaffen auch das: Abstand halten und dennoch zusammenstehen!

Wir sind hier und wollen helfen

Liebe Nachbarin, lieber Nachbar,
wenn Sie/wenn Du Unterstützung brauchst, sei es bei Wegen und Besorgungen, auch für ein Gespräch und den Austausch, oder eine Stunde Auszeit in der Kinderbetreuung, das Ausführen des Hundes, schreib/schreiben Sie uns bitte eine Mail an info@karl-august-kiez.de

Dann versuchen wir miteinander, die Hilfe zu organiseren, die Ihre/die Deine Sorgen kleiner macht. Am besten die Telefonnummer für einen Rückruf mitschicken.

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