Falschparker Karl-August-Platz

Unsere Ziele für den Kiez:

Weniger Verkehr, mehr Mobilität und mehr Lebensqualität

Viele andere Städte machcen es vor. Ob Oslo, Barcelona oder Helsiniki, sie geben den Menschen im Verkehr mehr Raum, Menschen auf dem Rad und zu Fuß. Das heißt, Kraftfahrzeuge machen Raum frei für die menschengerechte Stadt. Wo weniger Autos fahren, werden Quartiere lebendiger, Handel und Gastronomie attraktiver, fühlen sich die Menschen sicherer, findet mehr Leben auf der Straße statt.

Das Berliner Mobilitätsgesetz will genau das. Aber es kommt zu langsam. Wir möchten, dass es schneller bei uns zwischen Leibnizstraße und Joachim-Friedrich-Straße ankommt. Dass es wirksam umgesetzt wird. Damit auch
in unserem Quartier Menschen, die zu Fuß oder auf dem Fahrrad mobil sind, sicher und entspannt unterwegs sein können.

Aktuell ist das nicht der Fall. Wir haben zu viel motorisiserten Verkehr auf unseren Straßen. Das ist Durchgangsverkehr und Parksuchverkehr. Die wenigsten halten sich an die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit.

Der aktuelle Zustand in unserem Quartier. Ein Schilderwald zeigt Straßenascbhnitte an, die verkehrsberuhigt sind, und andere die als Tempo-30-Zonen ausgewiesen sind.

Wir haben im Herbst 2019 sogar nachgezählt und dabei zu Spitzenzeiten über 400 Kfz pro Stunde gezählt. Das hat nichts mit Verkehrsberuhigung zu tun. Aber genau das brauchen wir und wünschen wir uns für unser Quartier.

Unsere wichtigsten Forderungen

  • Kein Durchgangsverkehr im Quartier, Reduzierung des Parksuchverkehrs
  • Sperrung der Krumme Straße an der West-Seite des Karl-August-Platzes für den KFZ-Durchgangsverkehr
  • Vervollständigung der „Verkehrsberuhigten Zone“
  • Einbau von Bodenschwellen
  • Parkraumbewirtschaftung den Öffnungszeiten des Einzelhandels anpassen
  • Anwohnerstellplätze in den Sackgassen zur Wilmersdorfer Straße
  • Parkleitsystem zu den vorhandenen Parkhäusern

Was wir wollen:

1) Sperrung Krumme Straße für den Durchgangsverkehr

Auf der Höhe des Karl-August-Platzes – analog Weimarer Straße; Poller an Kirchenvorfahrt;
Anwohner- und Wirtschaftsverkehr erreicht nach wie vor alle Gebäude und Grundstücke;
Aufwertung des Karl-August-Platz.

Warum?
1.1 Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner
1.2 Erhöhung der Aufenthaltsqualität und Urbanität des Karl-August-Platzes als Mittel- und Identifikationspunkt unseres Kiezes

2) Vervollständigung „Verkehrsberuhigte Zone“

Der gesamte Karl-August-Kiez zwischen Kaiser-Friedrich-Straße / Bismarckstraße / Leibnizstraße / Kantstraße wird einheitlich und flächendeckend zum„Verkehrsberuhigten Bereich“ nach StVO § 42 Abs. 4a.

Warum?
2.1 eindeutige Verkehrslenkung
2.2 Temporeduzierung
2.3 Erhöhung der Sicherheit und Vermeidung von Unfällen
2.4 Einbeziehung aller Straßenflächen als Aufenthaltsräume in das     lebendige Quartier

3) Einbau von Bodenschwellen bei allen Einfahrten in den verkehrsberuhigten Bereich

Bodenschwellen werden an allen Einfahrten und in regelmäßigen Abständen im Quartier installiert

Warum?
3.1 intuitive Erfassung durch bauliche Verkehrserziehung
3.2 Reduzierung der tatsächlich gefahrenen Fahrzeug-Geschwindigkeiten auf 7 km/h

4) Vermeidung von Parksuchverkehr

Park-Leitsystem zu den bestehenden Parkhäusern Schillerstraße, Krumme Straße, Kanstraße

Warum?
4.1 Vermeidung unnötigen Parksuchverkehrs durch Besucher und Kunden
4.2 Verkehrslenkung des ruhenden Verkehrs auf die Parkhäuser/Tiefgaragen

5) Anwohnerstellplätze

in den direkt angrenzenden Bereichen zur Wilmersdorfer Straße wird ausschließlich Anwohnerparken erlaubt, ergänzt um Stellplätze für Menschen mit Behinderungen und Kurzzeitparkplätze für Anlieferung / Kunden.

Warum?
5.1 eindeutigen Verkehrslenkung des ruhenden Verkehrs
5.2 Verkehrsberuhigung im gesamten „verkehrsberuhigten Bereich“

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